Das Teambuilding als Erfolgsfaktor

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Teams sind in Unternehmen bereits seit den 1970er-Jahren ein wichtiger Faktor. Die meisten Projekte werden mithilfe von Teams in die Tat umgesetzt. Um ein Team zu bilden, in Schwung zu halten und die Effizienz des Teams zu gewährleisten, stehen Teambuildingmaßnahmen zur Verfügung. Doch auch die Auswahl der Teammitglieder erfordert viel Feingefühl.

Warum Teambuilding?

Teambuilding dient in erster Linie dazu, die Kommunikation und die Kooperation der Teammitglieder zu verbessern. Dadurch soll letztendlich auch die Bindung der Teammitglieder untereinander gestärkt werden. Der Prozess des Teambuildings teilt sich dabei in mehrere Phasen:

Die Orientierungsphase oder Forming: In dieser Phase wird das Team zusammengestellt und die Teammitglieder lernen sich untereinander besser kennen. Das kann mithilfe von Spielen oder ersten einfachen Aufgaben geschehen.

Die Konfrontationsphase oder Storming: Hier fallen den einzelnen Teammitgliedern bereits bestimmte Rollen zu. Die einzelnen Mitglieder müssen die gemeinsamen Ziele mit ihren persönlichen Vorstellungen abwägen. Das führt nicht selten zu ersten Konflikten. In diesen Fällen greift der Teamleiter ein. Hilfreich sind hier gruppendynamische Spiele.

Die Kooperationsphase oder Norming: In dieser Phase haben sich die Teammitglieder bereits zusammengerauft und stellen ihre persönlichen Ziele unter die Teamziele. Die Teamziele sind allen bekannt und man arbeitet gemeinsam an Problemlösungen, um diese Ziele in Kooperation zu erreichen.

Die Wachstumsphase oder das Performing: Zu diesem Zeitpunkt ist das Teambuilding bereits erfolgreich abgeschlossen. Alle Teammitglieder ziehen an einem Strang und das zeitigt bereits die ersten Erfolge.

Die Auflösung : Nach dem erfolgreichen Abschluss der Teamarbeit und dem gemeinsamen Projekt folgt die Auflösung des Teams. Das geschieht in den meisten Fällen automatisch, wenn die Aufgaben erledigt sind.

Teambuilding ist natürlich nicht immer erfolgreich. Oft zeigen sich schon in den Anfangsphasen schwerwiegende Probleme. Gelingt die Lösung dieser Probleme nicht, ist das Team gescheitert und es muss ein neues Team zusammengestellt werden.

Die Teamzusammenstellung

Um Teambuilding überhaupt zu ermöglichen, ist vorab die Zusammenstellung eines Teams notwendig. Das erfordert bereits viel Fingerspitzengefühl. Teams können homogen oder heterogen zusammengestellt werden. Im Wesentlichen ist jedoch wichtig, dass Teams aus den richtigen Mitgliedern bestehen, um ein bestimmtes Projekt erfolgreich abzuwickeln. Dafür sind die Zahl der Teammitglieder und deren persönliche Eigenschaften und Kompetenzen wichtig. Letztere hängen von der Art des Projekts ab. Manche Projekte erfordern Teams, die homogen zusammengesetzt sind und bei anderen Projekten wiederum bringt Vielfalt Vorteile.

Sowohl die Zusammenstellung von Teams als auch das Teambuilding sind Prozesse, die einige Zeit in Anspruch nehmen. Den Führungskräften kommt dabei eine bedeutende Rolle zu. Sie entscheiden, wer in welchen Teams arbeitet, und sie müssen auch die Konsequenzen von Fehlentscheidungen tragen. Scheitert das Teambuilding, muss ein neues Team zusammengestellt werden. Das wiederum verursacht Kosten und ist mit einem zusätzlichen Zeitaufwand verbunden.